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Tausendblum: Der Niederösterreicher Ort, der seinen Namen fast verloren hätte
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Tausendblum: Der Niederösterreicher Ort, der seinen Namen fast verloren hätte

by Rene Reinsch 20. April 2026
20. April 2026

Kurzzusammenfassung

  • Tausendblum ist eine Katastralgemeinde im Wienerwald, nur 37 Kilometer von Wien entfernt und in knapp 40 Minuten mit der S50 erreichbar.
  • Der Ort hat eine überraschend reiche Geschichte: ehemals eigenständige Gemeinde, industrielle Vergangenheit und eine markante Sozialgeschichte aus der Nachkriegszeit.
  • 2020 stand der Name kurz vor der offiziellen Abschaffung – ein lokaler Protest sorgte dafür, dass das Ortsschild blieb.

 

Wo liegt dieser Ort – und warum kennt ihn kaum jemand?

Knapp 37 Kilometer westlich von Wien, am linken Ufer des Laabenbaches, liegt eine der unbekanntesten Adressen Niederösterreichs. Offiziell ist es heute eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Neulengbach – auf dem Papier also längst kein eigenständiger Fleck mehr. Und doch hält sich der Name hartnäckig: auf Ortsschildern, in Grundbüchern, im kollektiven Gedächtnis der rund 25 Menschen, die hier zu Hause sind.

Wer die Gegend besuchen will, kommt schneller hin als gedacht. Mit der S50 ab Wien Westbahnhof dauert es rund 38 Minuten nach Neulengbach, der Zug fährt im Halbstundentakt. Das Laabenbach-Tal beginnt direkt hinter dem Bahnhof und zieht sich ruhig durch den Biosphärenpark Wienerwald. Für einen Tagesausflug aus der Stadt ist das kaum eine Hürde – und trotzdem taucht die Gegend in keinem einzigen Tourismusprospekt auf.

 

Woher kommt der ungewöhnliche Name?

Der Klang klingt nach blühender Wiese und Märchenbuch – und das war beim Namensgeber kein Zufall. Urkundlich erscheint „Tausenntpluemen“ erstmals 1438, als Bezeichnung für eine besonders ertragreiche Wiese am Südhang zum Dambach. Agrarisch gemeint, nicht poetisch.

Als im 19. Jahrhundert zehn kleinere Siedlungen rund um den Laabenbach zusammenwuchsen, fiel die Wahl auf diesen Namen – nicht wegen geografischer Präzision, sondern wegen seines schönen Klangs. Der ursprüngliche Weiler bestand aus gerade einmal vier Häusern. Heute heißt er übrigens „Reiserhof“ – umbenannt 2018 per Gemeindeverordnung. Ein stilles Paradox: Der Namensgeber trägt heute selbst einen anderen Namen als die Ortschaft, für die er einmal stand.

 

Wienerwald, Westbahn, stille Natur

Kein klassisches Ausflugsziel. Keine Burg, kein Buschenschank, keine eigene Wandermarkierung. Was die Gegend bietet, ist das Wesentliche: die Stille des Biosphärenparks direkt vor der Tür, den Laabenbach als grünen Begleiter durchs Tal und die kurze Anbindung an Neulengbach mit seiner Burg aus dem 12. Jahrhundert und dem 14-stationigen KulTOURpfad durch das Gemeindegebiet.

Wer eine Tageswanderung plant: Die markierte Route von Neulengbach nach Eichgraben führt auf historischen Römerwegen durch den Wienerwald – Startpunkt Bahnhof Neulengbach Stadt, Endpunkt Bahnhof Eichgraben-Altlengbach, rund zehn Kilometer, auch für weniger geübte Wanderer geeignet. Zwei römerzeitliche Hügelgräber am Weg sind ein selten erwähnter Bonus. Die Westbahnstrecke durch den Wienerwald gilt als eine der landschaftlich reizvollsten Kurzverbindungen Österreichs – der gesamte Abschnitt hier ist unterschätzter, als er es verdient.

 

Der Ortstafel-Streit: Wie die Gemeinde fast von der Landkarte verschwand

2020 geriet die Ortschaft in die lokalen Schlagzeilen. Im Rahmen einer Adressreform der Stadtgemeinde Neulengbach sollten Hausnummern neu vergeben und Ortschaftsbezeichnungen bereinigt werden. Der vertraute Name stand dabei zur Disposition. Anrainer protestierten, Unterschriften wurden gesammelt, alte Hausnummernschilder demonstrativ von den Wänden geschraubt.

Am Ende lenkte die Gemeinde ein: Das Ortsschild blieb. Gleichzeitig benannte Neulengbach zwei andere Ortsteile – Ebersberg und Straß – ebenfalls so um, was neuen Diskussionsstoff lieferte. Der Streit ist symptomatisch für viele kleine Orte: Der Name ist oft das Letzte, was noch an frühere Eigenständigkeit erinnert.

Von etwa 1850 bis Ende 1971 war die Gemeinde selbstständig – mit eigenem Bürgermeister, Industriebetrieben entlang der Bundesstraße 19 und einem Bahnhof, aber ohne Kirche und ohne eigentliches Zentrum. Die prägendste Figur dieser Geschichte: Karl Deix (1903–1966), Sozialist und Widerstandskämpfer, der 1945 die Bürgermeisterwahl gewann. Er ließ eine Wasserleitung bauen, gründete eine Gemeindebibliothek, organisierte Wäschepakete für Neugeborene und errichtete eine Arbeitersiedlung – die Karl-Deix-Siedlung trägt seinen Namen bis heute. Kein schlechtes Erbe für einen Ort mit 25 Einwohnern.

 

Häufige Fragen

Wie kommt man nach Tausendblum? Am einfachsten mit der S50 ab Wien Westbahnhof bis Neulengbach Stadt, Fahrzeit rund 38 Minuten im Halbstundentakt. Die Ortschaft liegt wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, direkt am Laabenbach. Mit dem Auto über die A1, Abfahrt Altlengbach oder St. Christophen, dann B19 Richtung Neulengbach.

Was kann man in der Umgebung unternehmen? Neulengbach bietet Burg, KulTOURpfad und den Egon-Schiele-Gedenkort. Wanderfreunde starten direkt vom Bahnhof auf der markierten Route nach Eichgraben durch den Biosphärenpark Wienerwald, vorbei an römerzeitlichen Hügelgräbern – rund zehn Kilometer, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinierbar.

Ist Tausendblum noch eine eigenständige Gemeinde? Nein. Die Eigenständigkeit endete mit 1. Jänner 1972, als die Gemeinde in die damalige Marktgemeinde Neulengbach eingegliedert wurde. Für Grundbuchzwecke existiert der Name als Katastralgemeinde weiter – und seit dem Ortstafel-Streit 2020 ist er auch wieder offiziell auf dem Straßenschild präsent.

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