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Plötz Wasserfall in Ebenau mit Felsstufen und moosbewachsenen Kaskaden im Wald
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Plötz Wasserfall in Ebenau: Naturdenkmal am Mühlenweg

by Rene 29. August 2026
29. August 2026

Der Plötz Wasserfall befindet sich am Rettenbach im Gemeindegebiet Ebenau, einem kleinen Ort in der Fuschlseeregion nordöstlich von Salzburg. Die gängige Anreise führt über die A1 Westautobahn bis zur Ausfahrt Thalgau, von dort weiter in Richtung Hof bei Salzburg und über die Abzweigung nach Hallein beziehungsweise Ebenau. Wer mit dem Auto kommt, findet an der Waschlmühle einen Parkplatz mit 15 Stellplätzen, der zugleich Ausgangspunkt der Wanderung ist.

Kurzzusammenfassung

  • Der Plötz Wasserfall liegt am Rettenbach in der Gemeinde Ebenau in der Fuschlseeregion und ist ganzjährig frei zugänglich.
  • Der Wasserfall stürzt in Kaskaden rund 50 Meter über Felsstufen und bildet dabei mehrere Felsbecken.
  • Er ist Teil des Mühlenwegs Ebenau, einer Rundwanderung entlang sieben historischer Mühlen mit Start an der Waschlmühle.
  • Im Winter zeigt sich der Wasserfall mit auffälligen Eisformationen, im Sommer dient er als schattiger, kühler Rastplatz.

Wer im Salzburger Land nach einem Wasserfall sucht, der sich mit einer kulturhistorischen Wanderung verbinden lässt, landet fast automatisch beim Plötz Wasserfall in Ebenau. Das Naturdenkmal ist kein spektakulärer Einzelfall wie der Krimmler Wasserfall, sondern ein stilles, gut erreichbares Ziel für alle, die Wandern mit Naturgeschichte und ein wenig Mühlenromantik verbinden wollen.

Lage und Anreise

Ebenau selbst liegt eher versteckt zwischen den bekannteren Ausflugszielen der Fuschlseeregion. Genau das macht den Reiz aus: Wer sich hierher aufmacht, bewegt sich abseits der großen Touristenströme, die sich sonst um den Fuschlsee oder den Wolfgangsee konzentrieren.

Der Wasserfall als Naturdenkmal

Die Plötz ist offiziell als Naturdenkmal ausgewiesen und wird in der Region auch als „Glücksplatz“ bezeichnet. Der Wasserfall fällt in einer Kaskade von etwa 50 Metern über mehrere Felsstufen und formt dabei natürliche Felsbecken, in denen sich das Wasser sammelt. Diese Kombination aus Fallhöhe und Beckenbildung unterscheidet die Plötz von vielen anderen kleineren Wasserfällen der Region, die oft nur eine einzelne Stufe bilden.

Wer am Fuß des Wasserfalls steht, merkt schnell, warum der Ort seinen Beinamen trägt: Das Rauschen des Wassers, die feuchte, kühle Luft zwischen den Felsen und das gedämpfte Licht unter dem Blätterdach erzeugen eine Atmosphäre, die sich deutlich von offenen Aussichtspunkten unterscheidet. Es ist ein Ort zum Verweilen, nicht nur zum Fotografieren und Weitergehen.

Der Mühlenweg Ebenau

Der Plötz Wasserfall ist in den Mühlenweg Ebenau eingebunden, eine Rundwanderung, die entlang des Rettenbachs zu insgesamt sieben historischen Mühlen führt. Zu den Stationen zählen unter anderem die Waschlmühle als Startpunkt und die Pertill-Mühle. Die Route folgt dem Bachlauf, passiert die einzelnen Mühlenstandorte und kehrt schließlich wieder zum Parkplatz an der Waschlmühle zurück.

Diese Verbindung von Naturschauspiel und Kulturgeschichte macht den Weg besonders für Familien und geschichtlich interessierte Wanderer attraktiv. Die einzelnen Mühlen erzählen von einer Zeit, in der die Wasserkraft des Rettenbachs wirtschaftlich genutzt wurde, während der Wasserfall selbst als landschaftlicher Höhepunkt der Tour fungiert. Die Strecke ist überschaubar und eignet sich auch für weniger geübte Wanderer, sofern festes Schuhwerk getragen wird, da der Weg entlang des Bachs stellenweise feucht und uneben ist.

Beste Reisezeit und saisonale Besonderheiten

Der Plötz Wasserfall ist ganzjährig zugänglich, was ihn zu einem Ziel für alle Jahreszeiten macht. Im Sommer bietet er einen schattigen, kühlen Rückzugsort, wenn die Temperaturen in der Fuschlseeregion steigen. Die feuchte Luft rund um die Felsbecken sorgt für ein deutlich kühleres Mikroklima als in der offenen Landschaft.

Im Winter verwandelt sich der Wasserfall in eine Kulisse aus Eisformationen. Das herabstürzende Wasser gefriert an den Felsstufen und bildet Eiszapfen und vereiste Strukturen, die dem Ort ein völlig anderes Gesicht geben als im Sommer. Wer im Winter unterwegs ist, sollte allerdings auf trittsicheres Schuhwerk achten, da die Wege rund um den Wasserfall bei Frost rutschig werden können.

Praktische Hinweise für den Besuch

Da es sich beim Plötz Wasserfall um frei zugängliches Naturgelände handelt, gibt es keine festen Öffnungszeiten und keinen Eintritt. Das unterscheidet ihn von musealen Stationen, die entlang mancher anderer Wanderwege liegen und eigene Besuchszeiten haben können. Wer den Wasserfall besuchen möchte, kann das grundsätzlich zu jeder Tageszeit tun, sollte sich aber an die üblichen Regeln für Naturdenkmäler halten: Müll mitnehmen, Wege nicht verlassen und auf die teils rutschigen Felsen am Wasser achten.

Zu aktuellen kurzfristigen Einschränkungen, etwa nach Unwettern oder Hochwasser, liegen keine offiziellen Meldungen vor. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, insbesondere nach starken Regenfällen, erhält aktuelle Informationen beim Tourismusverband der Fuschlseeregion oder direkt beim Ortsbüro Faistenau, das für Ebenau zuständig ist.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Plötz Wasserfall?

Der Wasserfall fällt in einer Kaskade von etwa 50 Metern über mehrere Felsstufen. Dabei entstehen natürliche Felsbecken, in denen sich das Wasser sammelt, bevor es weiter talwärts fließt.

Ist der Plötz Wasserfall kostenlos zugänglich?

Ja, es handelt sich um frei zugängliches Naturgelände ohne Eintrittsgebühr und ohne feste Öffnungszeiten. Lediglich der Parkplatz an der Waschlmühle mit 15 Stellplätzen dient als organisierter Ausgangspunkt für die Wanderung.

Wie lange dauert die Wanderung zum Plötz Wasserfall?

Die Rundwanderung über den Mühlenweg Ebenau führt vom Parkplatz an der Waschlmühle über insgesamt sieben historische Mühlen zum Naturdenkmal Plötz und zurück. Die genaue Gehzeit hängt vom individuellen Tempo ab, die Strecke ist aber auch für weniger geübte Wanderer gut zu bewältigen.

Ist der Plötz Wasserfall im Winter besuchbar?

Ja, der Wasserfall ist ganzjährig zugänglich und zeigt im Winter markante Eisformationen an den Felsstufen. Bei Frost empfiehlt sich trittsicheres Schuhwerk, da die Wege entlang des Rettenbachs vereist sein können.

Beitragsbild: KI-generiert

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